Der Heilige Valentin und die Mutter Gottes Deutsches Epilepsiemuseum Kork
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Der Heilige Valentin und die Mutter Gottes.
Exvoto von 1843 aus Mariahilfberg, Passau
(Photographie Prof. Dr. Theopold)

Anton Roschmann verfasste 1746 eine umfassende Vita des Heiligen Valentin, den er "ordinarius in epilepsia" nennt:

"Für Hinfallen, Frais und Fricht / ist er allzeit zu helfen gericht." Doch aus diesen Aufzeichnungen geht nicht hervor, welchen der zahlreichen Heiligen Valentine er meint.

Die Abbildung zeigt eine niederbayerische Votivtafel von 1843 aus Mariahilfberg in Passau. Neben dem Heiligen, der als Bischof gemalt ist, erscheint die Muttergottes mit dem Jesuskind auf dem Arm in einem Wolkenkranz. Im Text wird "um einen Andächtigen Vaterunser vier [= für] die Hinfalende Person" gebeten. Eltern und Geschwister beten einen Rosenkranz zur Madonna.
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