Die Symbolwelt der Epilepsie
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Karlheinz Geier: Die Symbolwelt der Epilepsie. Zeichnung, 1983 Seit frühester Zeit versucht der Mensch, das nicht unmittelbar Vorstellbare, das Unfassliche, das Unerklärliche, das Abstrakte mit Hilfe von Zeichen, Symbolen und Metaphern abzubilden. Auch die Symbolik der Epilepsie spielt über die Jahrhunderte hinweg eine bedeutsame Rolle: Das oftmals Dramatische des Erscheinungsbildes dieser Krankheit, die meist vergeblichen Behandlungsbemühungen in früheren Jahrhunderten, die Auswirkungen auf die psycho-soziale Situation des Betroffenen und seiner Angehörigen und die unrealistischen und abergläubischen Vorstellungen, die im Zusammenhang mit der vermuteten Ursache in den unterschiedlichen zeitlichen Epochen entwickelt wurden, waren immer wieder Anlass, das Thema "Epilepsie" in Metaphern und Symbolen darzustellen. Auf der hier abgebildeten Zeichnung wird die Epilepsie als unüberwindliches, gefährliches und hochragendes Gebirge versinnbildlicht, das den (Lebens-) Weg des Anfallkranken versperrt. Raben, als Symbole des Teufels, der bösen Geister und der Krankheitsdämonen, umflattern das Bergmassiv.
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